Und alles begann mit einem "Chalet",
damals "Die" Hausmarke der Zwicky-Guggenbühl
& Co.
Der Export nach Frankreich war sehr stark, und die Firma betrieb
zahlreiche Depots mit französischer Direktion und Personal
in Frankreich:
Paris (1898, Rue Réaumur 80), Lyon (1908),
Bordeaux Marseille, auf der Riviera, Millau, Saint-Julien,Grenoble,
Romans, Lille, Limoges, Strasburg, Tunis.
Nach 1914 wurde die Belieferung der Ware
an die Agenturen in Frankreich sehr schwierig für die Schweizer
Fabrik. Die Zollspesen auf den Waren waren zu hoch - und dies
führte zur Verlagerung der Produktion auf französischem
Territorium.1920 wurde deshalb eine Fabrik in St.- Louis (Haut
Rhin) installiert und 1928 wurde die "Societé ARL,
Etablissements Zwicky & Co im Handelsregister auf dem Platz
Paris, mit einem Kapital voin Frs. 2,500.000.-- eingetragen.
Die Lokalitäten der Rue Réaumur
in Paris wurden zu klein und deshalb wurde eine grössere
Liegenschaft, am Nr. 36 am Boulevard Sébastopol in Paris
erworben. Ab 1921 beherbergte diese Adresse von nun an die Büros
und die Warenlager der Firma Zwicky & Co.
1939. Der 2. Weltkrieg. St. Louis befand
sich in der zu evakuierende Zone. Man fand eine Fabrik in Tours
und die Installation in dieser neuen Lokalität. In den
ersten 3 Monaten musste leider festgestellt werden, dass diese
Gegend als "Zone de repli" für die Pariser Bevölkerung.
Die Irrfahrt ging weiter.
Dank der Leiterin vom Depot in Lyon, Mme.
Bethoux, die aus Bourgoin stammte, fand man ein geeignetes Objekt
zu mieten - bei der Firma Dietrich, einer Webstuhlfabrik. Die
Maschinen wurden nun aufgebaut und man war in der Lage, die
Produktion in reduziertem Masse wieder aufzunehmen. Auch die
Buchhaltung wurde von Paris nach Bourgoin verlegt.